Die St. Sigismundkirche befindet sich im südlichen Teil des Großen Marktes. Das Gründungsdokument der Pfarrkirche des Jacob und Slavko Odrowąż, die sich kurz danach Szydlowiecki nannten, stammt vom 1. Januar 1401. Die ursprüngliche Kirche war aus Holz. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts begann Jacob Szydłowiecki aus eigenen Mitteln eine Backsteinkirche mit lokalem Sandstein zu bauen. Sein Bruder Nicholas Szydłowiecki finanzierte den größten Teil der Ausstattung der Kirche und hat auf der südlichen Seite der Kirche eine Kapelle gebaut, wo die Mitglieder der Familie begraben sind. Der nächste Stadtbesitzer Nicholas Radziwill „Der Schwarze“ war überzeugter Calvinist und hat 1563 die Kirche geschlossen. Drei Jahre später hat sie Nicholas Christopher Radziwill „Der Orphan“ wieder den Katholiken zurückgegeben.

Die Kirche ist von lokalen Sandstein gebaut. Es besteht aus einem kreuzrippengewölbten gotischen Presbyterium und einem rechteckigen, viel breiteren und höheren Kirchenschiff mit einer flachen Lärchenholzdecke. Auf der Decke vielfarbige Polychromie mit dem heiligen Sigismund in Majestät.

In der Wand des Presbyterium Grabstein von Nikolaus Szydłowiecki aus rotem Marmor, vermutlich aus der Werkstatt von Bartolomeo Berecci. Im Kirchenschiff Grabstein von Maria Radziwill aus weißen Marmor.
Außen auf der Südwand interessante Zeichnungen und Inschriften mit säkularen und religiösen Gebäuden, Namen und Daten. Neben der Kirche ein Glockenturm aus dem sechzehnten Jahrhundert.

Płatności bezgotówkowe