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Der Bau des Rathauses dauerte von 1602 bis 1629. Für die Konzeption und den Bau des Rathauses stellte die Stadt einen Baumeister italienischer Herkunft, Caspar Fodigga, seinem Bruder Albrecht und einen begabten Steinmetz Jan Herbek an. Das Rathaus gehört heute zu den schönsten bürgerlichen Architekturdenkmälern Polens.

Die heutige Form des Rathauses ist das Ergebnis von vielen Renovierungen und Transformationen. In den Jahren 1918 und 1945 bis 1960 wurde das Rathaus nach heftigen Kriegszerstörungen renoviert. Dies wurde mit erheblichen Verehrung durchgeführt, so dass sich der heutige Blick kaum von der erhaltenen alten Ikonografie unterscheidet. Im Rathaus hatte der Bürgermeister seinen Sitz, ein Stadtarchiv und im ersten Stock das Stadtgericht. Die vor dem Richter stehenden Angeklagten und Zeugen hatten vor den Augen einen großen Kruzifix (seit 1802 in der Vorhalle der Kirche) und an den vier Wänden der Kammer die Untertitel: "Gott sieht", "Die Zeit wird knapp", "Der Tod jagt" und "Ewigkeit wartet ". Eine solche Erinnerung sollte sie zu Wahrhaftigkeit und Reue zwingen.

Einige Tage nach dem Rückkehr der deutschen Truppen im Januar 1945 wurde die Stadt von der sowjetischen Luftwaffe bombardiert. Auf dem Markt wurden viele Menschen getötet und die Bomben zerstörten den Turm und ein Teil der Wände des Rathauses.

In den 50er Jahren wurde das Rathaus sehr sorgfältig wiederaufgebaut. Heute ist es wieder der Sitz des Bürgermeisters und der Kommunalverwaltung.

Zu größten Touristenattraktionen gehört die Aussichtsplattform auf dem Rathausturm, von wo aus die Stadt und ihre Umgebung in einem Umkreis von mehreren Kilometern zu sehen ist.

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